Dein Magazin rund um gewichtheben, kraftsport und fitness
SUCHE
[ivory-search id="594319" title="AJAX Community"]
DEIN MAGAZIN RUND UM GEWICHTHEBEN, KRAFTSPORT UND FITNESS

Bundesliga Gewichtheben – Obrigheim führt Tabelle vor Speyer an

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on reddit
Share on pinterest
Share on whatsapp
Drei Bundesliga-Wettkämpfe sind bereits in den Büchern, vier weitere stehen in der laufenden Saison 2021/22 nun noch an. Während der SV Germania Obrigheim die Tabelle vor dem Titelverteidiger AV Speyer anführt, bekam der Chemnitzer AC die Folgen der Corona-Pandemie zu spüren.

Verhalten optimistisch, aber mit großer Vorfreude waren die Gewichtheber-Vereine Ende Oktober in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Während der erste Wettkampftag noch glatt lief, alle Duelle stattfinden konnten und die Favoriten aus Obrigheim, Speyer und Samswegen ihre Wettkämpfe souverän für sich entscheiden konnten, konnte der Chemnitzer AC an den beiden darauffolgenden Wettkampftagen nicht teilnehmen. Aufgrund von zu wenig geimpften Athleten und Athletinnen konnte der Verein aus Sachsen nicht beim TB Roding antreten und wegen des folgenden Lockdowns in Sachsen musste auch das Duell gegen den KSV Durlach ausfallen. Wie es für den Chemnitzer AC nun im neuen Jahr weitergeht, ist noch nicht sicher.

Der SV Germania Obrigheim hingegen hat drei tadellose Wettkämpfe hingelegt. Beim KSV Durlach, gegen den AC Mutterstadt und beim AV Speyer fuhr der Verein aus Baden-Württemberg jeweils drei Punkte ein.

„Zuerst einmal bin ich froh, dass die Wettkämpfe stattfinden konnten und das sogar mit Zuschauern. Mit unseren ersten drei Wettkämpfen bin ich sehr zufrieden, wir haben bereits gegen zwei Mitfavoriten gehoben und keinen Punkt abgegeben.“

Obrigheim-Teamchef Manuel Noe

Mit etwas Unverständnis blickt Noe aber auf den Spitzenkampf in Speyer zurück. „Die Ansetzung vor Weihnachten während der Weltmeisterschaft ist für mich nach wie vor nicht verständlich – auch wenn es gut für uns ausgegangen ist.“ Aufgrund der WM in Tashkent konnte bei den Obrigheimern nur ein ausländischer Athlet antreten, davon beirren ließen sie sich aber nicht. „Das hat dazu geführt, dass mein Team nur noch motivierter war. Dieser Wettkampf hat gezeigt, dass unsere Mannschaft ein richtiges Team ist und darauf bin ich stolz.“ Mit 883:881,2 feierte Obrigheim seit 2014 seinen ersten Sieg gegen Speyer. „Dass wir diesen Wettkampf unter diesen Voraussetzungen dann so knapp 3:0 gewonnen haben, wird sicher lange in Erinnerung bleiben.“

Nach den ersten drei Wettkampftagen führt Obrigheim die Tabelle damit knapp vor Speyer an. Das Ziel sei es nun, auch die restlichen Duelle für sich zu entscheiden, um dann auch das Finale in der heimischen Halle ausrichten zu können. „Das würde in diesem Jahr sehr gut passen, weil der Verein 125 Jahre alt wird. Und klar, wenn alle fit bleiben und wir den vollen Kader zur Verfügung haben, wollen wir dann auch Meister werden.

Speyer will ins Finale

Nur bedingt zufrieden mit den ersten drei Wettkämpfen zeigt sich Abteilungsleiter vom AV Speyer, Frank Hinderberger. „Wir haben sicherlich nicht das Maximale aus unseren Möglichkeiten herausgeholt. Wir hatten schon das Ziel in der Tabelle – und auch im Hinblick auf die Kilopunkte – vor Obrigheim zu stehen. Das ist uns aus verschiedenen Gründen nicht so gelungen, wie wir uns das vorgestellt haben.“ So musste Speyer in ihrem ersten Wettkampf gegen den TB Roding (3:0) ohne Briken Calja auskommen und beim Auswärtssieg in Schwedt (3:0) auf Simon Brandhuber verzichten. Zwar konnten die Pfälzer ihre ersten beiden Wettkämpfe dennoch für sich entscheiden, im Kampf um das Finale zuhause hat es sie aber einen deutlichen Vorsprung bezüglich der Kilopunkte gekostet.

Nach diesen ersten beiden Wettkämpfen musste sich Speyer also gute 20 Punkte hinter Obrigheim auf Platz zwei einordnen und konnte nicht wie erwartet einen Vorsprung aufbauen. „Das direkte Duell gegen Obrigheim haben wir dann aus verschiedenen Gründen selbst vergeigt. Es liefen ein paar Dinge in die falsche Richtung, die es für die Zukunft besser zu machen gilt. Daran arbeiten wir.“ Für den weiteren Saisonverlauf gelte es nun, die Kräfte zu bündeln, um das Finale zu erreichen. „Ob auf Platz eins, zwei oder drei – das ist egal.“

Weightlifting Shop-Athletin Lisa Marie Schweizer mit ihrem gültigen Versuch von 115 kg im Stoßen gegen Obrigheim.

Mit dem Finale in der eigenen Halle rechnet Hinderberger aber nun nicht mehr. „Das Finale wird dieses Jahr in Obrigheim stattfinden, alles andere wäre eine Überraschung.“ Dort will Speyer dabei sein und auf dem Weg dorthin die weiteren Gegner analysieren und die Mannschaft dementsprechend aufstellen, um die nötigen Punkte einzufahren. „Wer dann zum Schluss ganz oben steht, entscheidet sich oft bereits auf der Waage. Wir würden uns aber freuen, wenn es ähnlich eng wird, wie im Dezember beim Aufeinandertreffen in Speyer. Dann vielleicht mit umgekehrtem Ergebnis.“

Samswegen auf Platz drei

Ein weiteres Mitspracherecht im Kampf um die ersten drei Plätze für das Finale hat der SSV Samswegen. Mit zwei deutlichen Siegen in Chemnitz und gegen den KSV Durlach (beide 3:0) sowie einer Niederlage beim AC Mutterstadt (0:3) reiht sich der SSV mit 6:3 Punkten hinter Speyer auf Platz drei ein. Da Samswegen aber sowohl gegen Speyer als auch in Obrigheim noch antreten muss, wird sich der Kampf um die ersten drei Plätze weiter spannend gestalten.

Auf Rang vier folgt aktuell der TSV Schwedt (4:5 Punkte), der seinen ersten Wettkampf knapp in Mutterstadt gewann (2:1), gegen Speyer deutlich verlor (0:3) und das dritte Duell in Roding erneut knapp für sich entscheiden konnte (2:1). Ebenfalls mit 4:5 Punkt reiht sich hinter Schwedt der vom Weightlifting Shop gesponserte AC Mutterstadt ein. „Wir sind bisher zufrieden mit unserer Leistung. Bei den drei ersten starken Gegnern hätte man auch dreimal verlieren können. So haben wir aber schon vier Punkte auf dem Konto und das passt“, sagt Mutterstadts Sportlicher Leiter Stefan Mohr. Vor allem zuletzt gegen Samswegen konnte der AC überzeugen und fuhr drei verdiente Punkte ein.

Die Mannschaft vom AC Mutterstadt um Weightlifting Shop-Athlet Max Lang,
die gegen den SSV Samswegen drei Punkte einfuhr.

Und auch, wenn eine mögliche Final-Teilnahme für Mutterstadt unter den aktuellen Umständen nicht zur Debatte steht, hat sich das Team noch einiges vorgenommen. „Im neuen Jahr würden wir die Kämpfe gegen die Teams auf Augenhöhe gerne gewinnen“, so Mohr. Ob diese vier Wettkämpfe allerdings weiterhin vor Zuschauern stattfinden können ist fraglich, denn die Corona-Pandemie zieht weiter ihre Schatten voraus. „Wettkämpfe ohne Zuschauer wären alles andere als schön, aber immer noch besser als sie online austragen zu müssen.“

Roding, Durlach und Chemnitz auf den letzten drei Plätzen

Während der TB Roding wie auch Schwedt und Mutterstadt 4 Punkte auf dem Konto hat (4:5), konnte der KSV Durlach seine ersten beiden Wettkämpfe gegen Obrigheim sowie in Samswegen nicht gewinnen. Das dritte Duell gegen den Chemnitzer AC konnte aus bekannten Gründen dann nicht stattfinden. Letztgenannter konnte nach seiner Niederlage in Samswegen keinen weiteren Wettkampf bestreiten und bildet damit das Schlusslicht der Liga.

Weiter geht’s für die Bundesliga-Teams am 5. Februar.

Alle Ergebnisse und weitere Informationen sowie Hintergrundstorys findet ihr im Magazin bei unserem Bundesliga Spezial.

Du hast eine interessante Veranstaltung auf die Du hinweisen möchtest?
Dein Verein hat eine spannende Geschichte zu erzählen?
Du kennst eine Athletin oder einen Athleten, den wir unbedingt vorstellen sollten?
[simple-author-box]
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest
Share on reddit
Reddit
Share on whatsapp
WhatsApp

NICHTS MEHR VERPASSEN!

DAS ERWARTET DICH:
  • Wöchentliche Updates zu unseren Produkten
  • Athletenreviews
  • kostenloser Content rund um das Gewichtheben
  • 48 h Exklusiver Early Access Zugang zu ausgewählten Key-Produkten!

NICHTS MEHR VERPASSEN!

DAS ERWARTET DICH:
  • Wöchentliche Updates zu unseren Produkten
  • Athletenreviews
  • kostenloser Content rund um das Gewichtheben
  • 48 h Exklusiver Early Access Zugang zu ausgewählten Key-Produkten!